150 Jahre Linde - Ein Jubiläum.

 

 

1865

Wurde der Neubau der Gastwirtschaft von Anton Fahrenschon und seiner Ehefrau Marianne errichtet und damit ein zusammenhängendes Ortsbild bis zur Landstraße Günzburg – Ichenhausen geschaffen. Die Chronik berichtet, dass nach der Aufrichtung des Dachstuhls ein starker Windstoss den Dachstuhl einriss und ein zweites Mal aufgerichtet werden musste.
Nach der Fertigstellung des Gebäudes wurde sofort die Gastwirtschaft eröffnet. Da ein Jahr zuvor auf dem freien Platz am Eingang des Dorfes von der Gemeinde eine Linde gepflanzt worden war, erhielt die Gastwirtschaft den Namen „Zur Linde“. Schon nach wenigen Jahren verkaufte das Ehepaar Fahrenschon die Gastwirtschaft an Johann Grimbacher, der als Hufschmied in Deffingen wohnte.

1879

Verstarb dieser und sein Sohn übernahm das Anwesen.

1883

Wurde die „Linde“ durch den unerwarteten Tod von Herrn Grimbacher jun. an den Polizeiwachtmeister Nikolaus Stocker aus Günzburg verkauft.

1904

Fand nochmals ein Besitzerwechsel statt. Albert Beck aus Schneckenhofen kaufte die Gastwirtschaft.

1912

Starb Albert Beck und seine Witwe Barbara Beck führte die Wirtschaft mit ihren Kindern alleine weiter.

1936

Heiratete der älteste Sohn Josef die Bauerstochter Theodora Kollmann aus Hochwang und übernahm sein Erbe. Der Bau der Autobahn München - Stuttgart brachte für den Betrieb einen zunehmenden Fremdenverkehr. Der 2. Weltkrieg verhinderte jedoch die Pläne für einen notwendig gewordenen Ausbau des Gaststättenbetriebes. Erst einige Jahre nach dem Krieg konnten manche früher landwirtschaftlich genutzte Räume umgebaut werden.

1964

Josef Beck verstarb und übernahm sein Sohn Josef Beck jun. den elterlichen Gaststättenbetrieb der dann Johanna Keppeler aus Eppishausen (Allgäu) heiratete. Wenige Jahre nach der Heirat verunglückte Josef Beck jun. tödlich. Seine Frau behielt aber die „Linde“ und verpachtete später dann den Betrieb.

1970

Heiratete Johanna Beck den aus Günzburg stammenden Benno Lutzenberger. Die Gaststätte „Zur Linde“ bleibt weiterhin verpachtet.

2000

Durch den Tod beider Elternteile übernahm im Jahr 2000 der aus der Ehe hervorgegangene Sohn Elmar Lutzenberger das Anwesen. Dieser beschloss im Jahr 2005 das alte Gaststättengebäude komplett abzureißen und einen wunderschönen Landgasthof im Bayerisch – Schwäbischen Stil an gleicher Stelle zu errichten.

2006

Im Dezember 2006 wurde die neue Linde dann mit unterschiedlichen Restaurantbereichen und einem Tagungs- und Seminartrakt wiedereröffnet.

2014

Ließ Elmar Lutzenberger dem traditionellen „Stamm“ der Linde einen neuen „Ast“ in Form eines Vier-Sterne Hotelneubaus „entwachsen“. 26 gemütliche Zimmer, ein Wellness- und Spa- Bereich sowie neue Räume für Tagungen und Festlichkeiten aller Art stehen seither Gästen aus Nah und Fern zur Verfügung.

 

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